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Traditionen des Ostens

Äußerstes Prinzip, Buddhismus, Taoismus und Paradoxe

Unter dem philosophischen Aspekt geht es beim Praktizieren der fernöstlichen Künste wie Tai Chi oder Qigong um den "Weg", um Erkenntnis und Weiterentwicklung, Dieses äußerste Prinzip, wie es mit der Tai-Chi-Monade symbolisiert wird, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Schon Lao-Tse beschrieb diese Paradoxie: "Der Weg, den man beschreiben kann, ist nicht der Weg". In der Literatur der Jahrtausende wird in zahllosen Gleichnissen von der Weitergabe solcher Theorien "ohne Theorie und Eingangstor" berichtet. Oft wurde mahnend auch nur ein Finger gehoben. Mehr zur Philosophie:  Tai Chi Philosophie, Traditionelles Tai Chi

Lesetipp/ Elearning: Der Meister Yang Jun in Deutschland: Mehr: Yang Jun, Klassischer Yang-Stil: Yang Chengfu Center, Authentischer Yang-Stil: Yang Chengfu Center, Traditioneller Yang-Stil: Yang Chengfu Center

Der berühmte Meister Yang in Deutschland: Yang Zhenduo, Web-Info: Network Europe Yang Chengfu, Tai Chi Kampfsport Kampfkunst.

Spiritualität, Wahrheit, Meditation und Loslassen

Eine traditionelle Motivation für Asiaten, Künste wie Tai Chi oder Qigong zu betreiben, ist die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis. Auch im Westen kommt dieser Aspekt häufig zum Tragen. Doch ist die Situation im Westen anders. Wie Popper es formulierte, arbeitet der Westen daran, die Maschen des Netzes für die wissenschaftlich-logische Wahrheitssuche immer enger zu machen. Suzuki beschreibt sehr schön die östliche Sehweise, indem er darauf hinweist: "Gut, aber solange es Maschen sind, wird immer etwas hindurch gehen!" Hinzu kommt, dass man im Osten traditionell Subjekt und Objekt bei der Welterkenntnis nicht so trennt, wie es der Westler gewohnt ist. Fazit: Für den westlichen Menschen in der abendländischen Tradition von Objektivität und Ego ist es nicht so leicht möglich, das in den östlichen meditativen Künsten geforderte "Loslassen" zu erreichen (s. Zen-Buddhismus Teruo Kono).

Tai Chi Philosophie

Lesetipp Wu-Wei, das absichtslose Handeln: Wu Wei

Meditation, Stellungen, Haltungen Steh-Meditation.

Traditionelles Tai Chi: Traditionelles Tai Chi, Qigong in Deutschland: Qigong Deutschland, Taijiquan Dachverband: Taijiquan Dachverband

Stellung für eine Stehmeditation des Tai Chi vorgeführt von Zhang Youquan anlässlich eines Seminars in Hamburg.

Im Yang-Tai-Chi steht man traditionell in bestimmten meditativen Haltungen, wie es hier Meister Zhang demonstriert.

Gibt es spezielle Übungen für Kampfkunst und spezielle Übungen für Gesundheit?

Grundsätzlich sind in östlichen Künsten Kampfkunst und Gesundheitsförderung traditionell verbunden - schließlich sollten Soldaten ja kämpfen können und zugleich gesund sein. Kampfkunst-Meister waren traditionell oft auch in Traditioneller Chinesischer Medizin geschult und wussten viele Trainingsverletzungen erfolgreich zu behandeln. Sehr verbreitet ist allerdings auch die Ansicht, das allzu rigorose Kampfkunst-Training führe zu  einer verkürzten Lebenserwartung, während maßvolles Training die Langlebigkeit fördere.

Macht Tai Chi unbesiegbar oder kugelfest?

Viele Menschen möchten dies so sehen, doch ist Realismus doch viel klüger und viele Meister haben immer wieder betont, ihre durch langes Üben erworbenen Fähigkeiten seien nicht übermenschlich! Im Laufe der Jahrhunderte gab es jedoch immer wieder Gruppen, die durch Praktizieren bestimmter Qigong-Techniken nach Unbesiegbarkeit strebten und übernatürliche Fähigkeiten erlangen wollten (man denke nur an "Panzerhemd-Qigong". Viele Kämpfer der "Boxer-Aufstände" glaubten fest an ihre übersinnlichen Fähigkeiten. Noch häufiger wurde durch Qigong-Praktizieren eine über die menschliche Natur hinausgehende Langlebigkeit erhofft. Zugrunde liegt natürlich ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Stärke und Unvergänglichkeit. "Jeder Angriff, jede Verteidigung muss mit Chi erfüllt sein. Auf diese Weise fließt die Urkraft der Welt in die Bewegung der Kämpfer ein und macht sie unüberwindbar". Quelle: http:/www.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,2058046,00.html .  Doch in den meisten Schulen des Buddhismus und Taoismus wird dies abgelehnt und auch verachtet, da es dem geforderten Loslassen und Abbau des Egos entgegensteht. Das Streben nach Gesundheit ist dagegen ausdrücklich erwünscht - man wollte gesund bleiben, um mehr Chancen zu haben, sich weiterzuentwickeln und ein guter Mensch zu werden!

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